Das Journal, eine Art illustriertes Tagebuch (mehr als 250 Seiten) enthält: Ereignisse im Privaten und Öffentlichen, mal ernsthaft, mal spielerisch dargestellt und gedeutet, als Text + Grafik jeweils auf einer DIN-A4-Seite.

In den datierten Blättern spielt die Zeit (Dauer) und die Zeitlichkeit eine Rolle: Das Flüchtige und Spontane, das die Gegenwart nur ahnen lässt. Denn die Tagung ist weder eine Wochung noch eine Stundung. Ihr gehäuftes Auftreten könnte man als eine Zeitung bezeichnen. 

  

Im Kaufmännischen war das Journal einst ein Rechnungsbuch, in dem die täglichen Wareneingänge und Warenausgänge festgehalten wurden. Die Grafiken können die Texte versinnbildlichen, die Texte die Grafiken erläutern – müssen es aber nicht.

journal 07.12.05