Aus seiner Schreibstube

Für sein späteres Leben waren wohl die Schrecken des 2. Weltkriegs (Westfront), die auf seine kindliche Seele einwirkten, ausschlaggebend. So schrieb er als Zehnjähriger sein erstes Gedicht, das durch die Schulen gereicht wurde, unter dem Titel “Einzug der Amerikaner in mein Heimatdorf” (4-Zeiler mit Endreim). Oder waren es in dieser Zeit Sätze seiner Mutter wie: “Man braucht nur das, was einem übrig bleibt, einen Ersatz nämlich.” Oder: “Wenn du etwas brauchst, das es jetzt nicht gibt, dann male es dir doch; Packpapier gibt es auf der Rolle genug.”?

Er fing also an zu zeichnen und zu malen, setzte das – materielle Güter wenig schätzend – später fort und kam schließlich über das Lesen und Schreiben zu den Büchern. In deren Falle gegangen, fühlte er sich nicht einmal unwohl, sein ganzes Leben lang.

Der Anfang seiner Veröffenlichungen geht auf 1966 zurück: Dorfgeschichten aus seiner Kindheit + Kurzgeschichten aus seiner Tätigkeit als Lehrer im Sulzbachtal (Manuskript zu “Familientreff”).

1966 erschien im Selbstverlag eine Mappe mit sechs Grafiken und sechs Gedichten unter dem Titel “härtefälle”. Es folgten bis heute regelmäßig Bücher und Broschüren.

Im Jahre 1967 lief beim Saarländischen Rundfunk (SR, Studiowelle) seine erste Sendung. Inzwischen sind es mehr als siebzig Beiträge geworden.